Der Verein zur Wiederbelebung der Altstadt (ARCA) hat die Hafenbehörde der Balearen (APB) aufgefordert, die Konzession für den Bau und Betrieb einer Müllverbrennungsanlage neben des Castillo San Carlos nicht zu erteilen, da diese Entscheidung möglicherweise auf der für diesen Mittwoch (25.03.2026) angesetzten Verwaltungsratssitzung behandelt wird.
Der Verein hat in einer Erklärung seine Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass das Projekt in der ordentlichen Sitzung des Hafenausschusses genehmigt werden könnte, und seine Ablehnung der Anlage bekräftigt.
ARCA ist der Ansicht, dass dies dem Image des historischen Erbes schaden und sowohl landschaftliche als auch ökologische Auswirkungen haben würde, insbesondere aufgrund des damit verbundenen Fahrzeugverkehrs.
Die Organisation hat argumentiert, dass es außerhalb des Hafengebiets geeignetere Standorte für diese Art von Industrieinfrastrukturen gebe, und hat gefordert, dass der Vorschlag, falls er zur Debatte gestellt wird, zumindest auf dem Tisch bleibt.
Sie kritisierte zudem das von der APB verfolgte Verfahren und stellte fest, dass die Ausschreibung für diese Anlage unter „Geheimhaltung“ abgewickelt wurde, ohne in den zuvor eröffneten Bürgerbeteiligungsprozess zur Zukunft des Hafens von Palma einbezogen zu werden.
Der Verband hat die Hafenbehörde daher aufgefordert, die Initiative zu überdenken und die Vergabe nicht voranzutreiben, und gleichzeitig mehr Transparenz sowie die Suche nach Alternativen gefordert, die die Umgebung der Burg San Carlos nicht beeinträchtigen.
Quelle: Agenturen





